28. Februar 2009, SAS-Arena, Endstand 1:1

 

Die Winterpause ist nun endlich auch in unserem sympathischen Nachbarland in der SAS-Ligaen vorbei und los ging es mit einem Jütland-Derby, zwischen dem FC Midtjylland und Esbjerg fB. Auf der einen Seite ein Fusionsverein von 1999, was in Dänemark in den höheren Spielklassen nicht ungewöhnlich ist, mit schönem Stadion, auf der anderen Seite der 1924 gegründete EfB, der nachdem er letztes Jahr im Pokalfinale stand, sich diese Saison plötzlich mit Abstiegskampf beschäftigen muss. Nichtsdestotrotz war der Esbjerger Anhang immer noch zahlreich nach Herning (der Ort, in dem der FC Midtjylland in der SAS-Arena seine Heimspiele austrägt) gepilgert und machten auch von Beginn an richtig gut Stimmung (und da soll sich der Kieler Platzwart nochmal beschweren über unsere paar Schnipsel).

 

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Die SAS-Arena ist übrigens ein sehr modernes, kleines Schmuckkästchen, was mit dem großen VIP/Gastro-Bereich auf der Haupttribüne typisch dänisch daherkommt, zudem gibt es für Heim- und Auswärtsfans großzügige Stehplatzbereiche. Vorwerfen könnte man den Stadionplanern vielleicht nur, dass die Anlage ein wenig langweilig oder steril geraten ist, eine Ausnahme bilden nur die  gebogenen Flutlichter.

 

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Erste Halbzeit war recht ansehnlich, allerdings fielen keine Tore, obwohl es an Chancen nicht mangelte. Der FCM konnte dabei eher durch Spielwitz überzeugen, beim EfB ging es über den Kampf nach vorne. Insgesamt aber ein schönes Spiel. Schön anzuschauen war auch die Halbzeitshow des "Wolfpacks", nichts gegen die Kieler, aber wenn schon Cheerleader sein müssen, dann  sind mir die Mädels volljährig lieber...

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Übrigens haben die Cheerleader ihren Namen vom Vereinsmaskottchen, das, wer hätte es gedacht, ein Wolf ist (früher soll es in der Gegend mal viele davon gegeben haben) und Lupus heißt. Der Wolf ist im Stadion dann auch allgegenwärtig.

wolf

 

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Publikumsliebling Frank Kristensen auch bekannt als der "Farlige Frank" (gefährlicher Frank) einmal mehr beweisen, warum er diesen Spitznamen zurecht trägt: Wunderschöner Heber und es stand 1:0.

Danach machten beide Teams Druck und versiebten fröhlich beste Chancen. Irgendwann schien der FCM dann mit dem 1:0 zufrieden und wollte den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Dies war allerdings nur von geringem Erfolg gekrönt, in der letzten Minute gelang dem EfB der völlig gerechte Ausgleich.

 

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