Sportpark Ronhof Thomas Sommer, 29. September 2019, Endstand: 0:3

 

Auswärts in Fürth. Das waren für die KSV bisher eher keine Vergnügungsreisen. In der letzten Saison war ein 1:4 einer der Tiefpunkte der Spielzeit. Das, plus die unsichere Situation nach dem Trainerwechsel, wirkte sich augenscheinlich negativ auf die Reiselust des Kieler Fußballvolks aus. Man selbst entschied sich, die zweimal 700 Kilometer in einer Tagestour abzureißen. Um genug Zeitpuffer zu haben, ging es um 3 Uhr auf die Piste. Immerhin ging es ohne Staus oder größere Baustellen durch den Osten Richtung Franken. Relativ früh wurde die Destination trotz eines Kultur-Umwegs über Bayreuth erreicht. Immerhin grüßte der Ronhof mit einem sonnigen Herbsttag und Temperaturen um die 22 Grad. Immerhin schon einmal was.

 

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Auf Kieler Seite nahm Ole Werner zwei Wechsel vor und brachte Atanga und Serra für Özcan und Iyoha. Ansonsten nahmen die Störche den Schwung aus den letzten 30 Minuten des Hannover-Spiels mit und legten sehr offensiv los. Kaum zwei Minuten gespielt, schon tauchte Baku gefährlich vor dem Kasten von Sascha Burchert auf. Auch in der Folge konnte sich Fürth kaum aus der Umklammerung der KSV lösen, Chancen durch Lee, Iyoha und Wahl blieben zunächst aber ungenutzt. Nach 27 Minuten schickte Hauke Wahl dann Serra mit einem langen Ball. Aus spitzem Winkel konnte der zuletzt etwas glücklose Stürmer dann zu Führung einschieben.

 

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Fürth blieb weiter ungefährlich – das einzige, was einem als Gästefan Sorgen machen konnte, war, dass Holstein zur Pause nicht höher führte. Aber insgesamt machte Holstein endlich mal wieder Spaß. Und: Quasi mit der ersten Offensivaktion nach dem Seitenwechsel fiel bereits das beruhigende 2:0. Serra mit dem Pass auf Atanga, Atanga auf Baku der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie brachte. Nach einer Stunde war es wieder Baku, der mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung sorgte. Mühling hatte nach einem Ballverlust der Hausherren schnell geschaltet und den Ball in die Mitte gebracht, wo der U21-Nationalspieler nur noch am herausgelaufenen Torhüter vorbei legen musste.

 

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Dass Fürth erst nach 84. Minuten zur ersten Torchance kam, spricht für die Einseitigkeit des Spiels. Den 3:0-Endstand aus Holsteiner Sicht hätten wohl die wenigsten vor Anpfiff erwartet, allerdings ging er nach den 90 gespielten Minuten völlig in Ordnung.

 

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Die Störche zeigten sich sowohl individuell als auch als Team verbessert. Und so konnte Interims(?)-Trainer Ole Werner nach dem Spiel feststellen: „Es freut mich ungemein, in eine Kabine zu kommen, in der lachende Spieler sitzen. Das haben sie sich heute verdient. Die Jungs haben Vertrauen in die Abläufe gewonnen, die wir uns in der Woche erarbeitet hatten. Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl.“

 

Der Dreier bringt auf jeden Fall die Möglichkeit kurz durchzupusten und weiter Teambuilding zu betreiben, ehe am nächsten Sonntag Jahn Regensburg im Holstein-Stadion gastiert.

 

Alle Bilder in der Galerie.

 

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