20. September 2019, Endstand 1:2

 

Es war viel los bei Holstein in der vergangenen Woche. Nach dem desaströsen Auftritt in Heidenheim und nur fünf Punkten aus sechs Spielen zog die KSV die Reißleine und entließ Trainer Schubert. Auf ihn folgte U23-Coach Ole Werner. Und das, so wurde verkündet, möglicherweise nicht nur interimshalber.

 

Der allgemeine Tenor war, dass man die Entscheidung begrüßte. Insbesondere vor dem durchaus als schwer eingestuften Spiel gegen Absteiger Hannover 96 war die Spannung also groß.

 

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Vor ausverkauftem Haus einer stimmungsvollen Kulisse und unter Flutlicht sollten endlich wieder Punkte her. Die größte Veränderung in der Startaufstellung fand im Tor statt. Ioannis Gelios stand für Dominik Reimann zwischen den Pfosten.

 

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Gästeblock und Heimpublikum machten gleichermaßen Lautstärke, so dass vor Anpfiff alles nach einem tollen Fußballabend aussah. Dabei halfen auch die neu eingeführten und durchaus schmackhaften Fischfrikadellen, die bei CCK gleich dem Test unterzogen wurden. Der Trainerwechsel fand besonders auf der Westtribüne Anklang, wo die regionale Herkunft des Trainers positiv hervorgehoben wurde. Vor den Augen einiger prominenter Besucher aus dem Hannoverschen Umfeld begann die Partie aus Kieler Sicht zunächst vielversprechend.

 

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Doch nach und nach verflachte das Kieler Spiel und die Chancen blieben aus. Das rächte sich kurz vor Ende der ersten Hälfte. Ausgerechnet Marvin Ducksch. Nach einem Abstimmungsfehler zwischen Gelios und Kieler Defensive kommt Ducksch an den Ball und versenkt diesen mit dem Kopf. Ein herber Dämpfer.

 

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Während des Spiels sorgte der Gästeblock immer wieder mit pyrotechnischer Untermalung. Auch Hälfte zwei begann gar nicht so schlecht seitens der KSV. Trotzdem mussten die Störche in der 52. Minuten den zweiten Treffer einstecken. Sehr ernüchternd für die Kieler Anhängerschaft. Trotzdem steckten die Störche nicht auf. Zehn Minuten später wurde das Engagement belohnt. Atanga flankte auf Lee und der traf zum Anschlusstreffer. Sofort war auch das Kieler Publikum wieder einige Dezibel lauter und feuerte seine Mannschaft an. Doch am Ende leider vergebens. Obwohl das Spiel deutlich an Qualität zugenommen hatte und Holstein sich einige Chancen mehr erarbeiten konnte, reichte es am Ende nicht für den Ausgleich. Angesichts der Kulisse wirklich schade. Es hätte ein so toller Abend werden können. So langsam macht einem der Blick auf die Tabelle auch ernsthafte Sorgen.

 

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Trotzdem noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Saison ist noch lang und wir drücken Ole alle die Daumen, dass er das berühmt berüchtigte Ruder herumreissen kann.

 

Alle Bilder in der Galerie.

 
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