"Berlin ist eben keine Stadt, sondern ein trauriger Notbehelf, Berlin ist ein Conglomerat von Kalamitäten." (Frank Wedekind, Brief an Arthur Holitscher, 1908).

 

Und da hatte die „Stadt“ noch nicht einmal die kurz- und langfristigen Folgen des tausendjährigen Reiches überstanden. Für den gemeinen Holsteinfan gibt es dazu noch als Bonus eine etwas längere Durststrecke, was Auswärtssiege gegen den Nachwuchs der Hertha betrifft und jetzt auch noch die Meniskusverletzung von Stammkeeper Morten Jensen. Von daher kann es eigentlich nur ein Fazit geben: Trotzdem hinfahren!

 

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Schließlich brennen mit Strähle und Jakusch beide Ersatzkeeper auf ihren Einsatz gegen Zecke (der an sich schon die Reise wert ist) und Co, Christian Jürgensen ist als Kapitän wieder voll einsatzbereit und Kiel hat in dieser Saison endlich die Schwäche gegen die Zweitvertretungen abgelegt. Von daher ist es an der Zeit beim Duell 8. (23 Spiele - 31 Punkte - 27:37 Tore) gegen 3. (23 Spiele - 53 Punkte - 52:20 Tore) endlich mal siegreich in der Hauptstadt vom Platz zu gehen.

 

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Anstoß ist am Sonnabend im 2004 eröffneten Amateurstadion im Olympiapark, das in Sichtweite seines 70 Jahre älteren und etwas größeren Bruders liegt. Der Zugang für Gästefans erfolgt über die Friedrich-Friesen-Straße, Parkplätze sind im Bereich des Glockenturms vorhanden.

 

Bei zu erwartendem besten Frühlingswetter kann man aber auch gerne mal ein bisschen früher Richtung der Metropole aufzubrechen. Schließlich gibt es paar nette Gebäude anzuschauen und auch kulinarisch wird einiges aufgefahren. Wobei die wichtigste Spezialität eher bodenständig ist: Currywust.

 

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Auch wenn sich Berlin immer wieder mit Hamburg rumstreiten darf, welche Stadt denn jetzt die Geburtsstätte des orientalisch angehauchten Brätprodukts ist, hat sich doch nur in einer der beiden Städte ein solcher Kult um die Spezialität entwickelt. Eine der Glaubensfragen ist dabei Curry 36 (in Kreuzberg) oder Konnopke's (Prenzlauer Berg), die nach der Renovierung im letzten Jahr wieder am alten Standort unter der Hochbahn in der Schönhauser Allee verkaufen.

 

Dank Wladimir Kaminer ist es relativ leicht, den Bogen von der Schönhauser Allee nach Russland zu spannen und wer es etwas exotischer mag, kann ansonsten gerne bei Rossia am Stuttgarter Platz vorbeischauen. Der 24h-Stunden geöffnete russische Supermarkt mit Imbiss lässt einen für eine kurze Zeit in das osteuropäische Leben eintauchen und ist inzwischen sogar Ziel von Sightseeing-Touren in Berlin.

 

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Unser Tipp: Frisch gegrillter Lamm-Schaschlik und Pelmini.

 

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Wichtiger Hinweis an alle Autofahrer: Da es auf der A7 von Freitag, den 23. März um 22 Uhr, bis Montag, den 26. März um 6 Uhr, ziwschen Hamburg-Nordwest und Stellingen aufgrund von Brückenbauarbeiten zu einer Vollsperrung kommt, ist auch auf den Ausweichstrecken mit deutlich erhöhtem Verkehraufkommen zu rechnen. Also rechtzeitig auf den Weg machen.

 

 

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