Es gibt Orte, die stimmen einen traurig. Zum zweiten Mal nach dem Marienthal hat sich die CCK auf einen Abschiedsbesuch aufgemacht, wieder zu einem Ground, auf dem einst auch Holstein Kiel als Gastmannschaft auflief. Die Vereine, deren Heimspielstätte das Stadion am Hermann-Löns-Weg einst war, existieren bereits nicht mehr. Die SG Union Solingen existierte von 1974 bis 1990, der Nachfolgeverein 1. FC Union Solingen ging 2012 in die Insolvenz.

In diesem Jahr kommt nun das Ende der 1929 entstandenen Spielstätte, die 1976 komplett renoviert und in den 1980er Jahren um eine Flutlichtanlage erweitert wurde. Die Gesamtkapazität lag bei 16.000 Zuschauern, diese Besucherzahl wurde am 16. Februar 1985 beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach auch erreicht. Zu diesem Zeitpunkt spielte auch ein gewisser Daniel Jurgeleit in der Klingenstadt.

Im Jahr 2006 musste dann die Zuschauerkapazität auf 5.000 gesenkt werden, eine Begehung hatte gravierende Verstöße gegen die Versammlungsstättenverordnung offenbart. Ohne Nutzer (der OFC Solingen nutzt nur den Kunstrasen-Nebenplatz) begann der langsame Verfall. Auf den Stufen und vor der Haupttribüne ist inzwischen eine teilweise undurchdringliche Vegetation zu finden. Nur die Rasenfläche ist immer noch frisch gemäht, was fast ein wenig skurril anmutet, da der Abrisstermin wohl nur noch eine Frage von Wochen ist. Irgendwann werden dann nur noch Wohnungen da stehen, wo einst an Spieltagen Tausende 90 Minuten mit ihrem Team mitfieberten.

 

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