13. Dezember 2008

SC Sperber Hamburg vs. SV Wilhelmsburg, Endstand 0:1

 

HSV Barmbek-Uhlenhorst vs. TSV Buchholz 08, Endstand 1:2 (n.V.)

 

 

Da Holstein mit seinen Heimspielen ja bis Februar durch ist, war es mal wieder Zeit, die Augen fußballtechnisch wieder etwas weiter schweifen zu lassen.

 

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Zum Glück wurde dieses Wochenende in Hamburg die vierte Runde des Verbandspokals ausgespielt und ein bisschen Schneefall, sowie eiskalter Wind konnten uns nicht abhalten.

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Ziel Nummer eins war war Alsterdorf, genauer das Stadion am Heubergredder, Heimspielstätte des SC Sperber. Die großen Zeiten Sperbers waren vor allem die 1930er als man zweimal in die Gauliga Nordmark aufstieg und die 1960er als man in die Regionalliga Nord (damals zweithöchste Spielklasse in Deutschland, direkt unter der Bundesliga) aufstieg. Derzeit kickt man nur in der Bezirksliga Hamburg/Nord und zählt da aber durchaus zu den Aufstiegsaspiranten.

 

 

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Das Stadion von Sperber verfügt über eine kleine, überdachte Tribüne, insgesamt macht die Anlage einen sehr gepflegten Eindruck. Leider kümmert sich das angrenzende Restaurant, das die Lizenz für die Stadiongastro hat, zumindest bei kaltem Wetter gar nicht darum. Immerhin wurde es dem Verein an diesem Tag erlaubt, Glühwein zu verkaufen, was bei dieser Kälte die Rettung war. Außerdem gab es am Kartenhäuschen leckeren, selbstgebackenen Butterkuchen für lau. Rundete den insgesamt sehr familiären Eindruck von Sperber ab.

 

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(drei goldene Kochmützen für selbstgebackenen Butterkuchen)

Sperber war auch in der ersten Hälfte die tonangebende Mannschaft, leider mussten sie sich am Ende mit 0:1 dem klassenhöheren Gegner geschlagen geben.

 

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Vom Heubergredder ging es zum nur 7 Minuten entfernten Ruprechtplatz, wo Hamburgs Kultverein "BU" (bei dem auch Andi Brehme das Fußballspielen gelernt hat) seine Heimspiele mitten inner Stadt austrägt. Während ihrer Saison in der zweiten Bundesliga Nord musste man allerdings damals an den Rothenbaum ausweichen (wo man immerhin Borussia Dortmund mit 1:0 nach Hause schickte).

 

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Die Anlage muss früher mal deutlich größer gewesen sein, zumindest zeugen die Mauern rund ums Stadion davon. Wenigstens verfügt das Stadion neben einer unüberdachten Sitzplatz- und einer Stehtribüne über einen Fanshop.

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...und eine ausgezeichnete Stadiongastro in Form von Grillwurst, selbstgemachten Frikadellen und Schweinenacken.

 

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(zarter, gegrillter Schweinenacken mit Ketchup zwischem gerösteten Toast)

 

Das BU auch vielen Fußball-Freunden außerhalb Hamburgs nicht unbekannt ist, liegt sicher auch am durchaus lauten Heimpublikum, dem "Barmbeker Pöbel". Bringt einfach Spaß, sich dort ein Spiel anzuschauen.

 

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An diesem Tag waren allerdings Glück und Linienrichter gegen die Hamburger und so konnte Buchholz den Einzug in die nächste Runde feiern. Allerdings ist mindestens das auch ein Grund nochmal in die Steilshoper Straße zu fahren - und einen Heimsieg zu bewundern.

 

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