Weidachsportplatz Füssen, 02. April 2018, FC Füssen II - SG Geisenried 1:1

 

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Karl-Fleschutz-Sachs-Stadion, 07.04.2018, Endstand 2:2

 

Obwohl ich privat bedingt schon unzählige Male durch Lichtenfels durchgefahren bin, hatte ich es bisher doch nie auf die Kette bekommen, mal beim hier heimischen 1. FC vorbeizuschauen. Dabei verfügt die Deutsche Korbstadt mit ihren rund 20.000 Einwohnern nicht nur über eine hübsche Altstadt, sondern auch über eine kleine Stadionperle. Anlass für den neuerlichen Besuch in Lichtenfels war das Ragnarök, ein zweitägiges Metalfestival.

 

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Praktischerweise liegt das Karl-Fleschutz-Stadion auch direkt neben der Lichtenfelser Stadthalle, dem Veranstaltungsort des Events. So wird de facto nur eine interessante Band verpasst und dafür bei herrlichem Frühlingswetter ein toller Ground geentert. In der Landesliga ist oftmals eine Tribüne das höchste der Gefühle, hier aber gibt es ein Stadion beinahe mit Vollausbau: Haupt- und Gegentribüne sind überdacht und würden für die meisten Regionalligisten locker ausreichen, auch der südliche Hintertorbereich bietet zumindest eine kleine Stehterrasse.

 

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Ich ging vor der Partie davon aus, dass sich vielleicht zehn schwarze Gestalten hierher verirren würden, schließlich sind die fußballaffinen unter den Metallern doch eher rar gesät. Naja, man muss überholte Denkmuster wohl auch mal ad acta legen können. Bis zum Anpfiff sammeln sich jedenfalls mindestens 50 von diesen und gemeinsam wird ein netter „schwarzen“ Block gebildet.

 

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Sportplatz Bojum, 6. April 2018, Endstand: 2:2

 

Freitagabend, ein Rasenplatz in Angeln, Kreisklasse B und der Grill ist an - es kann einem schlechter ergehen...

 

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Stadion Wilhelmshöhe, 31. März 2018, Endstand 0:2

 

Auch wenn die „Holsaten“ aus Elmhorn stolz die blau-weiß-roten Landesfarben tragen und in ihrem Wappen das Schaumburger Nesselblatt zu sehen ist – ihr fußballerisches Zuhause ist der Hamburger Fußballverband. Und dort waren auch schon die beiden Vorgängervereine FC Holsatia Elmshorn (1907 gegründet) und SuS Elmshorn (1908 gegründet) beheimatet. Ein Konstante der Vereinsgeschichte sind die Versuche der Fusion mit dem Elmshorner MTV, dem die „Holsatia“ inzwischen seit 2005 wieder angehört.

 

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Noch deutlich vor dem Lokalrivalen „Raspo“, der inzwischen im FC Elmhorn aufgegangen ist, konnten „die Tapferen“ Erfolge feiern. In den 1920ern und nach dem 2. Weltkrieg gehörte Holsatia dem Oberhaus des Hamburger Fußballs an. In den 1960ern konnte sich der Verein zudem für die Endrunde um die Deutsche Amateurmeisterschaft qualifizieren und verpasste nur knapp die Aufstiegsrunde zur Regionalliga. In den 1980ern gelang letztmalig ein Aufenthalt in der Beletage des Hamburger Fußballs – inzwischen ist der Club in der Kreisliga von solchen Höhen doch etwas entfernt.

 

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Trotzdem entpuppt sich der Besuch auf der „Wilhelmshöhe“ als ein kleines Highlight. Hier ist die „Holsatia“, nachdem vorher auf dem Gelände der Reit- und Fahrschule (Elmshorn ist neben Michael Stich, Tim Mälzer und Kölln Flocken vor allem für Reitsport, unter anderem aufgrund des Duos Fritz Tiedemann und „Meteor“, berühmt), seit 1910 zuhause. Und tatsächlich springt das Herz des Fußballromantikers vor Freude, als er am Ende der Stichstraße den wunderschönen Stadioneingang erblickt. Und auch ansonsten kann sich die Spielstätte sehen lassen: Neben Stufen zu beiden Längsseiten, die auf einer Seite von alten Eichen begrenzt werden, gibt es auf der Gegengeraden sogar eine kleine Tribüne.

 

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Stadion am Fliesenwerk, 17. März 2018, Endstand 0:2

 

Der wilde, wilde Osten fängt gleich hinter Gudow an. ;) Naja, diese an Truck Stop angelehnten Zeilen sind sicher nicht ganz falsch, wobei Mecklenburg-Vorpommern immer nur bedingt Ostdeutschland ist. Zwar war das Bundesland ein Teil der DDR, andererseits wird man bei der Begrüßung „Moin“ auch nach 12 Uhr nicht fragend angeschaut. Das spricht eindeutig für Norddeutschland - alles ist halt relativ.

 

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Das gilt im übrigen auch für die Temperaturen. Während drei Kieler, die sich am Vorabend den Ar... abgefroren haben und froh sind, dem blizzard-artigen Schneesturm entkommen zu sein, freut sich der Stadionsprecher über jeden Besucher, der bei „arktischem“ Wind den Weg zum Verbandsligakick gefunden hat. Zugegeben, im Wind ist es etwas schattig, wo diesem allerdings entkommen werden kann, ist es fast schon frühlingshaft.

 

Am Eingang werden faire 4 Euro gelöhnt, gratis dazu gibt es die Information, dass es sich beim Gästetrainer quasi um einen Prominenten handelt. Übungsleiter beim Greifswalder FC ist mit Roland Kroos nämlich der Vater von Felix und Toni Kroos, die beide in der Hanse- und Universitätsstadt das fußballerische Einmaleins erlernten. Ganz so große Söhne im fußballerischen Bereich hat Boizenburg nicht zu bieten. Mit Rainer Kaube (in den 1970ern Stamm-Libero bei Hansa Rostock) und Hans Tauchert aber doch zwei nicht ganz unbekannte Namen. Letzterer war in der Saison 1948/49 neben dem Hamburger SV für elf Spieltage auch noch Trainer bei Ligakonkurrent Holstein Kiel in der Oberliga Nord, so dass es zu dem Kuriosum kam, dass im April 1948 Tauchert bei einem Spiel Trainer beider gegnerischer Mannschaften war. Ein prominenterer Name aus neuerer Zeit, der mit dem Verein in Verbindung gebracht werden kann, ist der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Torsten Koop.

 

Als Erfolge für den Verein, der 1948 unter dem Namen BSG Keramik Boizenburg gegründet und 1951 zunächst in BSG Chemie und dann 1954 in BSG Aufbau umbenannt wurde, können immerhin zwei Aufstiege in die zweitklassige DDR-Liga verbucht werden. Trägerbetrieb neben der Elbewerft war das ortsansässige Fliesenwerk (die Stadt trägt auch den Beinamen „Fliesenstadt“), das in direkter Nachbarschaft zum Stadion liegt und zudem Namensgeber ist. Direkt hinter einem der Tore wurde früher sogar der dafür notwendige Rohstoff abgebaut.

 

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