20. August .2017, Endstand 3:1

 

Kaum zu glauben, dass schon drei Spieltage 2. Bundesliga für Holstein Kiel rum sind. Und wir können wirklich zufrieden sein. Nachdem die ersten beiden Spiele gegen Sandhausen und Union Berlin den Holstein-Fan mit noch leicht gemischten Gefühlen zurückgelassen hatten, stellen die heute geholten drei Punkte das Kieler Herz vorerst zufrieden.

 

West 1

 

Fürth 1

 

Nach dem Sieg in der ersten DFB-Pokalrunde ging die Mannschaft mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die Partie. Markus Anfang vertraute der Startelf aus dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig. Unter schweren, dunklen Wolken gingen beide Teams von Beginn an sehr offensiv zu Werke. Nach nicht einmal zehn Minuten konnte Holstein schon drei Chancen für sich verbuchen. Allesamt von dem mal wieder großartig aufgelegtem Marvin Ducksch.

 

Der erste Treffer gelang allerdings den Gästen. Nach etwas zu viel Gewühl vor Kronholms Füßen, glitschte der Ball irgendwie zu Gjasula und anschließend ins Tor. Kenny hierbei quasi machtlos.

 

Tor 1

 

Schmidt

Aber wenn das Kieler Publikum in den letzten Wochen eines gelernt hat, dann, dass Holstein Rückstände nicht auf sich sitzen lassen will. Und so sorgte Ducksch in der 25. Minute zunächst für den Ausgleich und Schmidt nur sieben weitere Minuten für die Führung. Vorlagengeber beide Male übrigens Christopher Lenz. Kurz vor Ende der ersten Hälfte hatten die rund 250 mitgereisten Fürther im Gästeblock, in dem jede Menge grün-weißes Fahnenmaterial geschwenkt wurde, nur noch wenig zu lachen. Holstein bestimmte das Spiel und nahm den Mittelfranken quasi die Luft zum Atmen.

 

In der Pause wurde die Freude über die Führung auf Kieler Seite jedoch erheblich getrübt. Wurde doch die Krakauer, die zuletzt durchaus positiv abgeschnitten hat, offenbar aus dem Programm genommen.

 

Elfer

 

Endstand

 

West 2

 

Nachdem die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit überstanden waren, entschädigte das Spiel für diesen Wermuthstropfen. Die rund 8.500 Zuschauer sahen eine weiterhin dominant und angriffslustig spielende Kieler Mannschaft. Und spätestens nachdem Drexler per Foulelfmeter auf 3:1 erhöht hatte, gab es wieder jede Menge kleine Gänsehautmomente. Besonders die Westtribüne verbreitete eine zweitligawürdige Stimmung in unserem nordisch-zugigem „Rund“. Bisweilen muss der Wind das „Nur Holstein Kiel“ bis an die Trave getragen haben müssen. ;)

 

Nach Abpfiff war die Freude über den ersten Sieg in der 2. Bundesliga seit dem 30. Mai1981 (zu Hause gegen Preußen Münster) groß. Wenn es am kommenden Samstag zum Mitaufsteiger Jahn Regensburg geht, können wir erneut selbstbewusst auftreten.

 

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