BWT-Stadion am Hardtwald Sandhausen, 17. Dezember 2017, Endstand 3:1

 

Nach dem Schneespiel des SV Sandhausen am vergangenen Wochenende gegen Arminia Bielefeld war der Zustand des Rasens im Stadion am Hardtwald vermutlich eines der meistdiskutierten Dinge der letzten Woche in Kiel. Es gab sogar ernstgemeinte Fragen: Findet das letzte Spiel des Jahres statt? Wäre ein Ausfall gut oder schlecht? Im Endeffekt ging das Spiel dann aber ungefährdet über die Bühne, auch wenn mehr von Acker, als von Rasen gesprochen werden konnte. Das bedeutete kurz vor Weihnachten aber noch einmal eine Hammertour in den Südwesten, zum Glück bei zu für diese Jahreszeit ausgesprochen guten Straßenverhältnissen. Für einige jüngere Kieler bedeutete der Besuch im Hardtwaldstadion eine Premiere, da der letzte Auftritt der Störche in Sandhausen immerhin schon sechseinhalb Jahre zurückliegt.

 

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Insgesamt war der Gästeblock für einen Sonntag und bei der Distanz auch relativ gut gefüllt. Wer konnte, hatte bereits den Sonnabend als Reisetag genutzt, um ein wenig Fußball in fremden Stadien zu schauen und/oder ein Gläschen Punsch auf einem Weihnachtsmarkt zu schlürfen. Für vier Kieler ging es über die Grenze zum westlichen Nachbarn um im Capitale de Noël (wie sich Strasbourg ganz selbstbewusst nennt) ein wenig über den oder besser die Weihnachtsmärkte zu schlendern.

 

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Die Innenstadt war mit den Buden, Lichtern und geschmückten Fassaden auch wirklich beeindruckend, leider aber auch sehr überfüllt mit Mengen von unentspannten Touristen. Nun gut, auf einen Sonnabend vielleicht keine Überraschung. Und so ging es nach ein paar heißen Maronen und einem Flammekuchen mit der Tram zum Stade de la Meinau. Ein ausführlicher Bericht von diesem Tagesordnungspunkt inklusive Wursttest folgen – nur so viel sei schon mal verraten: Racing hat mit dem Storch natürlich das bestmögliche Wappentier.

 

Die Nacht wurde wieder auf der deutschen Rheinseite in Offenburg verbracht und so erfolgte die Anreise zum Auswärtsspiel der Störche ausnahmsweise aus dem Süden. So rechtes Zweitliga-Feeling wollte beim Erreichen des Ortes nicht aufkommen, immerhin hatten es rund 250 Anhänger der Kieler Störche nach BaWü geschafft. Und immerhin ist inzwischen in Sandhausen ein richtiges Stadion zu finden. Im Jahr 1951 wurde dies nämlich als Sandplatz eröffnet, durchlief dann aber - bis März 2017 noch unter dem Namen Hardtwaldstadion - mehrere Umbauten. Zuletzt wurden 2014 zwei neue Tribünen errichtet. Mit einer Kapazität von 15.414 Zuschauern gehört es zu den kleineren Stadien der 2. Bundesliga. Weniger Platz bieten nur die Arenen in Regensburg (15.224) und Heidenheim (15.000) sowie unser Holstein-Stadion (11.386).

 

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Doch während wir in Kiel derzeit die eigentlich Mindestanforderung von 15.000 Plätzen locker mit Menschen befüllen könnten, haben sich in der Hinrunde im Schnitt kaum mehr als 6.000 Zuschauer ins BWT-Stadion verirrt. Damit ist Sandhausen Schlusslicht in der Zuschauertabelle (zum Vergleich: Holstein Kiel auf Platz 14 mit durchschnittlich 10.400 Zuschauern). Am 3. Advent waren es sogar nur 4.829 Zuschauer, die das Duell Dorfklub (upps, darf dieser Ausdruck noch verwendet werden, ohne von Großaspach verklagt zu werden?) gegen den Herbstmeister sehen wollten. Das führte also auch nicht wirklich zu einer großen Stimmungssteigerung. Beim Catering gab es neben Schatten (eklige Pommes), wenigstens einige Sonne (die bereits von CCK getestete Feuerwurst ist immer noch top).

 

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Apropos Sonne - das Wetter hatte sich über die Woche einigermaßen gehalten, so dass der Rasen, wenn auch in einem ackerähnlichen Zustand, als bespielbar eingestuft wurde. Da „bespielbar“ aber ein dehnbarer Begriff ist, wurde bei der Kieler Aufstellung ein wenig reagiert. Mit Seydel und Weilandt sollte der Erfolg auch einmal über den langen Ball gesucht werden. Echte Attraktivität kam in der ersten Hälfte nicht auf. Der Ball war schwer zu kontrollieren, präzise Pässe nahezu unmöglich. Der Strafraum glich mehr einer Sandkiste. Statt Handschuhen, hätte Kenny Eimerchen und Schäufelchen einpacken sollen – für eine Sandburg wäre genug Material vorhanden gewesen. Doch beide Mannschaften machten das Beste draus und kämpften um jeden Meter. Der Gastgeber erspielte sich von Anfang an gute Chancen. Die KSV tat sich durchaus etwas schwer mit Geläuf und Gegner. Sandhausen hatte die Defensive gut im Griff und ließ wenig bis gar nichts zu. Resultat: ein torloses Remis zur Pause.

 

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Der Kieler Block konnte den direkt benachbarten „Stimmungs-“Block der SVS-Anhänger übrigens diverse Male ohne Probleme übertönen. Wofür man bei 50 Leuten als Vorsänger eine Mikrofonanlage braucht, weiß auch kein Mensch.

 

Eintracht-Stadion, 8. Dezember 2017, Endstand 0:0

 

"Aus einer philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend und zur Zukunft hinführend." (wikipedia.de)

 

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Blickt der Kieler also in die Vergangenheit, als die Gegenwart noch nicht gen Zukunft geschritten war, so sieht er sich vermutlich vorm Fernseher, in der Kneipe, oder im besten Fall im Stadion in Großaspach und versucht auch mit einigen Monaten Abstand zu begreifen, was damals und auch seit dem eigentlich passiert ist. Kurz gesagt: jede Menge.

 

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Denn nicht umsonst sind die Störche als Tabellenerster zum letzten Hinrundenspiel der laufenden Saison gereist. Das führte dazu, dass der Favorit in dem Duell Deutscher Meister unter sich die Gäste von der Kieler Förde waren. Obwohl die Gesamtbilanz eher für die Löwen sprach, machte nicht zuletzt die gar nicht so weit zurück liegende Begegnung gegen die Eintracht im DFB-Pokal weitere Hoffnung. Schließlich bescherte uns diese die zweite Runde gegen den FSV Mainz 05. Der letzte Besuch im Eintracht-Stadion dagegen ist schon etwas her. Im Mai 2011 gewann die KSV in der Regionalliga Nord gegen die Zweite des BTSV mit 5:2. Torschützen seinerzeit übrigens Kevin Schulz sowie damals in ihrer jeweils ersten Saison für Holstein Fiete Sykora und Marc Heider. Neben Holsteins Kader und Ligenzugehörigkeit haben sich seit dem auch viele andere Dinge getan. Besonders am Braunschweiger Stadion. War die Gästekurve seinerzeit noch offen und bot Raum für rankendes Grün, so ist innen wie außen inzwischen reichlich modernisiert worden.

 

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Eintracht-Stadion, anno 2011

 

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Eintracht-Stadion 2017
(zum Vergrößern aufs Panorama klicken)

 

Doch während besonders die Außenfassade an klassische Arenen erinnert, so versprüht das Eintracht-Stadion im Inneren durchaus noch etwas von dem einstigen Charme. Nicht zuletzt wegen der verbliebenen, aber inzwischen in schickem Blau erstrahlendem Laufbahn. Auch die von 18 Pfeilern getragene Dachkonstruktion der Südkurve, die durchaus Assoziationen zu englischen Stadien weckt, gefällt noch immer. Aber vermutlich nur, wenn man nicht direkt hinter einem der Pfeiler stehen muss.

 

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Sportlich waren die Parameter vor dem Spiel folgende: Holstein, immer noch ungeschlagen und zuletzt mit drei Unentschieden in Folge, zwar nicht in der Not aber schon mit dem Wunsch, die Herbstmeisterschaft direkt am Freitagabend zu zementieren, Braunschweig auf drei Punkte angewiesen, um nicht endgültig den Anschluss nach oben zu verlieren.

 

Das Spiel begann entsprechend munter. Zwar kann nicht unbedingt von Chancen geredet werden, aber zumindest zeigten beide Teams, Holstein zunächst etwas mehr, viel Vorwärtsdrang. In der 10. Minute sorgte Herrmann für eine Schrecksekunde, da er nach einem Check des Gegners für einen Moment auf dem Rasen liegen blieb. Doch das schien bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und von abwechselnden Schnee und Regen durchweichter Rasen keine Alternative. Nach nur einer Minute stand der Fußballgott wieder, das Spiel konnte weiter gehen. Echte Highlights hielt es jedoch nur wenige bereit. Wie zum Beispiel die 41. Spielminute, in der ein frustrierter Dominik Schmidt sich seiner schützenden Maske entledigte. und diese vom Spielfeld schmiss.

 

2. Dezember 2017, Endstand 2:2

 

Dass die KSV irgendwann um die Herbstmeisterschaft in der 2. Bundesliga spielen würde, hätte das Kieler Publikum vermutlich eher weniger gedacht. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause war das allerdings tatsächlich der Fall.

 

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Holstein als Spitzenreiter empfing Fortuna Düsseldorf als zweiten. Während die Störche inzwischen acht Spiele in Folge ungeschlagen waren, zeigte die Formkurve bei dem Aufstiegsfavorit aus Düsseldorf eher nach unten.

 

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Nichtsdestotrotz hat vermutlich keiner der anwesenden den Gast vom Rhein unterschätzt. bevor es jedoch auf dem Rasen zur Sache ging, setzte sich die Anhängerschaft der Fortunen in Szene. Bereits bei der Ankunft am Bahnhof machten sich diese lautstark bemerkbar. Im Gästeblock selber war der Block M nahezu geschlossen in rote und weiße Ponchos gehüllt. Dazu ein gut gefüllter Block O - das Herz des Kielers war erfüllt von Vorfreude.

 

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Doch zunächst gab es einen kurzen Gedenkmoment für zwei verstorbene Tribünenoriginale.

 

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Pünktlich zum Einlauf der Mannschaften legte der Gästeblock mit der erwarteten Stimmung los. Auch die 22 Mann auf dem Spielfeld ließen sich nicht lumpen, brannten bereits in den Anfangsminuten ein erstes Feuerwerk ab. Die erste große Chance von Seydel, es folgten auf beiden Seiten weitere Torschüssen. Schnell war klar, Düsseldorf wollte die Tabellenführung zurück, Holstein die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Das Publikum sah eine unterhaltsame erste Halbzeit, die aber nicht nur aufgrund des Tors in der 43. Minute an die Gäste ging.

 

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25. November 2017, Endstand 0:0

 

Schleswig-Holstein gegen Bayern – Episode 2! Nach dem denkwürdigen Last-Minute-Punktgewinn in Nürnberg beim langjährigen Erstligisten wartete mit dem letztjährigen Erstligisten FC Ingolstadt 04 das nächste Brett auf die Störche. Zwar hatten die Ingolstädter einige Schwergewichte nach dem Abstieg verloren, Leckie ging nach Berlin, Groß nach Brighton, aber in der Audi-Stadt ist eben immer noch genug Knete vorhanden, um in der zweiten Liga einen Kutschke, Matip oder Lezcano zu halten. Aber auch einige Ex-Kieler tummelten sich im FCI-Kader, Hauke Wahl und Max Christiansen, der als gebürtiger Flensburger auch mal im Störche-NLZ kickte, schafften es auch beide direkt in die Startelf. Ausgeruht genug dürften sie auf jeden Fall gewesen sein. Schließlich gönnte sich der FCI einen eigenen Flug von Ingolstadt nach Holtenau und brauchte damit keine 90 Minuten in den Norden.

 

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In diesem Norden war zum ersten Mal in dieser Saison so richtig der Winter eingekehrt. Dicker Nebel lag über dem Holstein Stadion und verdeckte auch die Flutlichtmasten, die es nicht richtig schafften, den Sky-Zuschauern ein perfektes Premium-Bild des Zweitligatopspiels zu liefern. Dazu noch 5 Grad Außentemperatur und man hatte das Gefühl, die Hinserie sei bald vorüber. Aber nein, drei Spiele blieben noch nach dem Aufeinandertreffen mit Ingolstadt, um die sehr gute Punkteausbeute weiter auszubauen. Im Stadionheft gab sich in der Steckbriefrubrik Steven Lewerenz die Ehre, der, wenn er eine Frucht wäre, sich als Erdbeere sehen würde, denn diese sei genauso süß wie er. Kingsley Schindler lobte er als sein kleines „Schokobaby“, die Laune innerhalb der Truppe ist also bestens. Kurz vor dem Anpfiff spielte die Stadionregie auch noch „Englische Wochen“ von Erik Cohen ein. „Abwehrrecken im Unterhaus, die Kurve schneidert Legenden draus.“

 

Block

 

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SPiel

 

Mal schauen, wie sich Holsteins Defensive gegen die Offensive der Gäste schlagen würde. Markus Anfang gab heute David Kinsombi eine neue Chance, Peitz blieb auf der Bank. Holstein kam ziemlich gut rein ins Spitzenspiel, nach drei Zeigerumdrehungen drosch Lewerenz den Ball in Richtung Gästekasten, aber weit vorbei. Da wäre etwas mehr möglich gewesen. Kronholm durfte danach auch aktiv werden, danach waren wieder seine Vorderleute dran. Marvin Ducksch, der sonst seine Probleme mit Matip und Wahl hatte, verfehlte das Tor nach Volleyabschluss nur knapp. Die Schanzer bissen sich in der Folge aber wieder in die Partie und kam zu gefährlichen Abschlüssen. Auch Hauke Wahl, mittlerweile mit drei Saisontreffern zum Torjäger mutiert, versuchte sein Glück aus der Distanz und Kronholm musste mächtig etwas investieren, um den Flatterball zu entschärfen. Kurz vor der Pause wurde die KSV wieder etwas aktiver. Drexler ging kurz vor dem Seitenwechsel im Strafraum zu Boden, aber das war etwas zu billig für Bundesliga-Schiedsrichter Harm Osmers, sodass seine Pfeife stumm blieb.

18. November 2017, Max-Morlock-Stadion, Endstand 2:2

 

"Erfüllt mein Herz mit Stolz und Demut.", dieses Zitat eines Holstein-Fans, der schon auf dem Schoß seines Vaters die ersten Spiele der Störche verfolgt hatte, traf vermutlich bei vielen der mitgereisten Kieler ins Schwarze. Die KSV beim Club - einem Verein, der kaum wie ein anderer für Tradition im großen Fußball steht. Spätestens mit der Umbenennung in Max-Morlock-Stadion, die auch dank einer großen Beteiligung von Fans an einem ins Leben gerufenen Crowdfundings möglich war, wurde dieser Status nochmal unterstrichen. So war die Vorfreude groß. Zusätzlich wurde diese durch den Holstein-Entzug während Länderspielpause angeheizt.

 

Max Morlock

 

Auf dem Weg nach Nürnberg sind Gründe, warum es sich lohnt, die rund 725 Kilometer auf sich zu nehmen, schnell gefunden. Natürlich war da erstmal die eigene Mannschaft, die es immer und überall zu unterstützen gilt. Aber auch die durchaus ansehnliche Kurve, der mit Gate 8 vor einigen Jahren ein filmisches Denkmal gesetzt wurde und das Stadion an sich rechtfertigen die Tour nach Franken.

 

Das 1928 eröffnete Stadion, welches sich auf dem ehemaligen Reichparteitagsgelände befindet, galt seinerzeit als größte und modernste Anlage der Welt. Charakteristisch ist besonders die achteckige Form, die es bereits von Anfang hat. Ursprünglich als „Städtisches Stadion“ errichtet, war es Schauplatz vieler legendärer Spiele. Seien es Meisterschaften, Pokale, Auf- und Abstiege des FCN, der hier allerdings erst seit 1963 beheimatet ist, oder Länderspiele, besonders im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006, die in dem 50.000 Zuschauer fassenden Stadion zelebriert wurden.

 

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Das Rund, oder besser das Achteck ist aufgrund der Laufbahn, denn auch Leichtathletikwettbewerbe wurde hier schon unzählige Male ausgetragen, relativ weitläufig. Trotzdem und vor allem trotz zahlreicher Umbaumaßnahmen oder Modernisierungen, versprüht das Stadion an vielen Ecken Geschichte und ist einen Besuch beim „Glubb“absolut wert. Dieser Club, oder wenn man den vollen Vereinsnamen nennen will der 1. Fußball-Club Nürnberg, Verein für Leibesübungen e.V. ist genau fünf Monate und drei Tage älter als unsere KSV. Bereits sieben Jahre nach Gründung feierte der FCN die bayerische Meisterschaft und dominierte fortan in Bayern, was ihnen den Beinahmen „Der Club“ einbrachte. Die wirklich großen Erfolge gelangen allerdings erst nach Ende des ersten Weltkrieges. Süddeutscher Pokal, süddeutsche Meisterschaft und schlussendlich der Gewinn der deutschen Meisterschaft ausgerechnet gegen den Lokalrivalen SpVgg Fürth 1920 läuteten ein erfolgreiches Jahrzehnt, in dem insgesamt fünf Mal der Meistertitel errungen werden konnte, ein. Seit dem kamen noch vier Meistertitel und je zwei Siege des Tschammer- bzw. des DFB-Pokals hinzu. Bis 1987 trug der 1. FC Nürnberg damit den Titel „Rekordmeister“, bevor die Landesrivalen aus München ihnen diesen Titel abrangen. Eher unrühmliches Alleinstellungsmerkmal des Clubs ist der Abstiegs als amtierender Meister im Jahr 1969. Bis heute ist das keinem anderen Verein wieder passiert. Es folgten Jahre als Fahrstuhlmannschaft, seit 2014 befindet sich der FCN in der 2. Bundesliga.

 

Und hier wollen die Franken natürlich wieder raus. Und zwar optimalerweise nach oben. 2016 scheiterten sie in der Relegation knapp an Eintracht Frankfurt, in der laufenden Saison steht bisher Platz vier zu Buche.

 

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Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen Kiel – ein Satz, den man sich vor einiger Zeit nicht hätte träumen lassen, zu schreiben - wollten die Gastgeber näher an das obere Trio heran rücken. Und zunächst sah es auch ganz danach aus, als würde Holsteins Serie – seit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli in der Liga ungeschlagen – enden.

 
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