3. April 2010, Holstein Stadion, Endstand 1:1

Eines von vielen Endspielen unserer KSV.

 

Bereits in den vergangenen Partien gegen unsere direkten Konkurrenten im Abstiegskampf konnten wir nicht siegen. Auswärts steht die Null nur in Sachen Punkten, zu Hause aber sind wir immerhin seit letztem September ungeschlagen. Letzteres war aber nicht im Geringsten ein Garant für optimistische Stimmung vor dem mehr oder weniger entscheidendem Spiel gegen die Südhessen.

Zu Spielbeginn ließ man sich noch zu ein paar „Oh's“ und „Ah's“ hinreißen, als die Westtribüne ein blau-weiß-rotes Farbenmeer regnen ließ.

 

 

Das Spiel an sich sollte dagegen zwar nicht weniger farbenfroh sein, ließ allerdings nicht einen einzigen entzückten Kieler Fan zurück.

Eröffnet wurden diese wichtigen 90 Minuten gleich mit einem durchaus ersten ernstzunehmenden, aber leider erfolglosen Angriff durch Christian Jürgensen. Wiesbaden ließ sich aber nicht lange bitten und machte es unseren Störchen dann schwer, weiter den Weg nach vorne anzutreten. Erst im letzten Drittel der ersten Halbzeit konnten unsere Jungs weitere Duftmarken in Richtung Wehener Tor setzen. Jedoch ohne Ertrag.

Nach der Pause wurde es dann in der 51. Minute bunt. Ein nicht gepfiffenes Handspiel eines Weheners sorgte bei Michael Holt für Frust. Den Ball eigentlich schon nicht mehr in Reichweite, holzte unser bisherige Torgarant den Wehener Abwehrmann dann unnötigerweise um. Natürlich in Anbetracht unserer Lage eine Dummheit. Wenig tröstlich dabei, dass dies wenigstens noch ein Anzeichen von Leidenschaft im Abstiegskampf war.

Verständlich natürlich die emotionale Reaktion auf den Rängen. Für einige von uns jedoch zuviel, so dass die übrige Beobachtung aus dem Block I heraus erfolgte.

Die Beobachtungen hier allerdings beschränkten sich lediglich auf kollektiven Frust nach dem Treffer zum 1:0 von den Gästen. Die Westtribüne ließ ihrem Unmut freien Lauf und man selbst wünschte sich eine Art Trance, die alles zu ertragen leichter machen würde.

Auch der Ausgleichstreffer von Altrecke Guscinas konnte dieses taube Gefühl nicht mehr aufheben.

Man beschäftigte sich die letzten Minuten weniger mit Fußball, mehr mit Albernheiten zum Ablenken und dem Beobachten grüngekleiderter Truppen rund um die Tribünen.

Nach dem Abpfiff dann Frust, ein kläglicher Versuch der Ordner ein (nicht benötigtes) Absperrseil über das Spielfeld zu spannen und die Erkenntnis, dass Wunder eben doch nicht zu erzwingen sind.

 

 

Mehr Bilder zum Spiel gibt es in der Galerie.

 

 

 
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