7. April 2010, Manfred-Werner-Stadion, 0:3

 

Den SHFV-Pokal muss man eigentlich lieben (sofern man nicht in Büdelsdorf ne Reise bekommt): Zum einen ist es als Holstein Anhänger fast immer drin, dass man einen Sieg bejubeln kann (sofern man nicht in Büdelsdorf ne Reise bekommt) und zum anderen gibt es auf den "Dorf"sportplätzen fast immer was leckeres zu essen, die Bierpreise sind human und es gibt kein ekelhaftes Warsteiner (nicht einmal in Büdelsdorf :D).

 

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Ziel des mittwöchlichen Ausflugs war aber dieses Mal zum Glück nicht Mobilcomcity, sondern das Manfred-Werner-Stadion am Südrand Flensburgs, wobei sich der gemeine Weiche-Einwohner keineswegs als Flensburger sieht., vielleicht auch, weil man sich laut Wikipedia als vernachlässigter Stadtteil fühlt.

 

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Sportlich schafft man es hingegegen mit Restflensburg auf einer Stufe zu stehen, sowohl Flensburg 08 als auch der ETSV messen ihre Kräfte in der schleswig-Holstein-Liga. Der 2-Ligen-Unterschied oder vielmehr die daraus resultierende Hoffnung auf das fast schon vergessene Gefühl eines Auswärtssiegs führte dazu, dass etliche Holsteinanhänger auf den Tribünen und den Gartenstühlen des MWS zu finden waren. Einige wollten auch sicher mal schauen, wie sich der ehemalige Kieler Publikumsliebling Marc Nielsen so schlägt.

 

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Dass der Ausflug nicht ganz schlecht werden würde, merkte man dann spätestens, als man mit einem Bierchen (wahlweise frischgezapft oder Plöppflasche) auf der Terrasse des Vereinsheim saß. Platz nehmen mussten allerdings auch einige der wenigen Hoffnungs(?)träger der letzten Spiele, wie Marc Heider oder Michael Holt (disziplinarische Maßnahme?). Dafür in der Startaufstellung als Stürmer Francky Sembolo, bis dahin noch mit 0 Toren auf dem Konto.

 

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Das sollte sich aber relativ schnell und am Ende auch relativ deutlich ändern, denn im Gegensatz zu Fiete Sykora, der hauptsächlich durch Weit(übersTor)schüsse auffiel, und Massimo Cannizzaro, der mal gar nicht auffiel, netzte der ehemalige Oberneuländer gleich dreimal gegen die Weicher, die in punkto Kampf durchaus mit den Kielern mithalten konnten und nach der Pause fast herangekommen wären. Das wusste aber Simon Henzler zu verhindern, aber um mal ne Phrase zu dreschen: Wenn man sie vorne nicht macht... Holstein also cleverer und im Finale, wo man dann entweder auf die Lübecker trifft oder auf FT Eider Büdelsdorf. Aber immerhin nicht in Büdelsdorf.

 

Mehr Bilder aus Flense in der Galerie.

 
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